Typische Schwerpunkte bei der Außenprüfung von Personengesellschaften [41139]

Datum:
(2018/11/08) Donnerstag, 08. November 2018
Teilnehmerkreis:
Steuerberater, Rechtsanwälte, qualifizierte Steuerfachwirte und Steuerfachangestellte
Uhrzeit: 
09:00 Uhr  bis 16:30 Uhr
Alle Termine:

Personenhandelsgesellschaften, die als steuerliche Mitunternehmerschaften anzusehen sind, werden - je nach Größenmerkmal der BP - regelmäßig oder in größeren Zeitabständen einer Außenprüfung unterzogen. Seit geraumer Zeit fällt auf, dass Außenprüfer(innen) der Amts- und Groß-BP ihr steuerliches Fachwissen im Umgang mit „der Personengesellschaft“ erheblich verbessert haben und zum Teil sogar mit soliden Grundkenntnissen im Handelsrecht aufwarten können. Die fachliche Überlegenheit von Außenprüfer(innen), wird für Berufsträgern(innen) stets eine unangenehme Überraschung sein, wenn etwaige Mehrergebnisse höher ausfallen, als zunächst erwartet. Die Seminarveranstaltung verfolgt die Zielsetzung, dem/der steuerlichen Berater(in) aufzuzeigen, in welchen mehrergebnisrelevanten Bereichen die Außenprüfung Schwerpunkte setzt. In der jüngeren Vergangenheit zeigte sich deutlich, dass z.B. § 15a EStG häufiger denn je Schwerpunkt der gesamten Außerprüfung war. Aber auch Prüfungsansätze im Gesamthands- und Sonderbereich können bei der Suche nach Mehrergebnissen zu Überraschungen führen. Im dritten Kapitel werden sodann steuersystembedingte Problembereich vorgestellt.

 

 

Prüfungsansätze im Gesamthands- und Sonderbereich derGesellschaft

  • Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden, die kein Gesamthandsvermögen sind
  • Nicht betriebliches Gesamthandsvermögen
  • Darlehensgewährung an Gesellschafter ohne Fremdvergleichbarkeit
  • Unterbliebener Ausweis im Sonderbereich - Folgen im Bereich der §§ 6 (3), 16 EStG
  • Unberechtigter Ausweis von Verbindlichkeiten in der Sonderbilanz
  • Fehlerhafte Verteilung des Gewerbesteuermessbetrags

 

Mehrergebnisschießstand - § 15a EStG

  • Gewinnvorab vs. Sondervergütung i.V. mit dem Saldierungsverbot des § 15a EStG
  • Tritt ins Wespennest: Vermischung von Eigen- und Fremdkapital
  • Gesamthänderisch gebundene Rücklagen, die kein Eigenkapital sind
  • Risiko bei Einlagen, die nicht zur Entstehung eines positiven Kapitalkontos führen
  • Erweiterung der Außenhaftung mit kapitalerhöhender Einlage ohne negative Tilgungsbestimmung
  • BFH v. 02.02.2017 - IV R 47/13: Fehlerhafte Behandlung vorgezogener Einlagen
  • Nachträgliche Gewinnzurechnung wegen Minderung der Außenhaftung

 

Sonderfälle der Amts- und Groß-BP

  • Schenkung von Anteilen an der Besitz-Gesellschaft an nahestehende Personen
  • Falsche Abschreibung von Ergänzungsbilanz-Mehrwerten für Gebäude und Mobilien
  • Fehlerhafte Ausgliederung von Betriebs- oder Sonderbetriebsvermögen in eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG
  • Veräußerungsgewinne, die wider Erwarten als laufende Gewinne zu versteuern sind

 

 

Preis 
210,00 EUR / Ab dem 4. Teilnehmer einer Kanzlei 50 % Rabatt.
310,00 EUR für Nichtmitglieder
zzgl. USt 

Storno
3 Werktage vor Seminarbeginn

Inklusive
Pausenbewirtung
Mittagessen
E-Skript

E-Skript
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Diane Oetje
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