Steuerrecht SPEZIAL

Datum:
(2018/04/11) Mittwoch, 11. April 2018
Referent:
Siehe unten!
Teilnehmerkreis:
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachanwälte für Steuerrecht, qualifizierte Steuerfachwirte
Uhrzeit: 
09:00 Uhr  bis 17:00 Uhr
Kategorie:
Allgemeine Steuern
Alle Termine:
RDATE;VALUE=DATE:20180724,20180906,20181123

Bei der Buchung von Einzelterminen bitte direkt per E-Mail unter Dzierzon@stbv-bremen.de anmelden!

Themen für den 11.04.2018:

Teil I

Von Bitcoins bis zur Vermögensübergabe von GmbH-Anteilen ... Im Bereich der Einkommensteuer gab es in den letzten Monaten gerichtlichen Klärungsbedarf. Im Rahmen des Einkommensteuerteils der Veranstaltung wird die ertragsteuerliche Behandlung von sog. Bitcoins erläutert. Es werden Hinweise zu Vermögensübergaben gegen wiederkehrenden Leistungen gegeben insbesondere vor dem Hintergrund erheblicher „Fallstricke“, die in diesem Bereich existieren. Zudem wird der Bereich der Abgeltungssteuer bzw. die neuere Rechtsprechung bezüglich der Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen beleuchtet werden.

1. Vermögensübergabe von GmbH-Anteilen gegen Versorgungsleistungen - BFH vom 20.03.2017 - X R 35/16 

2. Ertragsteuerliche Behandlung von Bitcoins

3. Einkünfte aus Kapitalvermögen und 

Problem im Bereich der Günstigerprüfung

Insolvenzbedingter Ausfall der Darlehensforderung 

4. Gestaltungsmissbrauch bei Schenkung on Aktien an Kinder und anschließender Veräußerung 

5. Wertlose Gesellschafterdarlehen im Liquidationsfall

6. Teilwertbestimmung und voraussichtlich dauernde Wertminderung bei unbebauten Grundstücken

7. Schulgeld, Sozialversicherungsbeiträge und Probleme beim Sonderausgabenabzug

8. Neue Entscheidungen zu § 35a EStG

 

Teil II

Zunächst werden aktuelle Entscheidungen des Bundesfinanzhofs und die darauf folgende Reaktion der Finanzverwaltung zum Bilanzsteuerrecht dargestellt. Im Einzelnen gibt es dabei sehr interessante neue Gestaltungsansätze.

 

Der BFH hat jüngst mit Urteil vom 25.01.2017-X R 59/14, DSTR 2017 S. 1308, die Buchwertfortführung nach § 6 Abs. 3 EStG für eine unentgeltliche Betriebsübertragung unter Vorbehaltnießbrauch abgelehnt. Welche Praxisfragen ergeben sich aus dieser neuen Rechtsprechung des BFH und wie geht die Finanzverwaltung damit um?.

 

Die Finanzverwaltung hat sich mit ihren Ländererlassen vom 22.06.2017 umfangreich zu den Änderungen im Rahmen des neuen Erbschaft-und Schenkungssteuergesetzes geäußert. Welche Aspekte sind für die Anwendung der neuen Rechtsmaterie bei der steuerlichen Beratung einer Erbfolge besonders relevant?

 

Im Rahmen von steuerlichen Betriebsprüfungen, vorwiegend bei Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Kassengeschäften, kommt es immer wieder zu steuerstrafrechtlichen Folgerungen. Wie geht die Finanzverwaltung damit um? Welche Verfahrensfragen sind unbedingt zu beachten? Wie kann eine tatsächliche Verständigung über die Beendigung der Verfahren erreicht werden und welche klassischen Fehler treten in der Praxis dabei auf? 

 

Inhaltsübersicht:

I. Neue Gestaltungsansätze bei der steuerlichen Gewinnermittlung:

  • GWG und Sammelposten
  • Sanierungsgewinne
  • Rangrücktrittsvereinbarungen
  • Baumaßnahmen auf Ehegattengrundstücken
  • Gesellschafterfremdfinanzierung und ihre Wirkungen auf  §  17 EStG

II. Die vorweggenommene Erbfolge unter Nießbrauchvorbehalt (eine Gestaltungsoption?):

  • Übertragung von Einzelunternehmen
  • Sonderprobleme bei Betriebsaufspaltungen
  • Übertragung von Mitunternehmeranteilen
  • Übertragung von zum Sonderbetriebsvermögen gehörenden Grundstücken

III. Erbschaft- und Schenkungsteuer:

  • Überblick über die koordinierten Ländererlasse zur Erbschaft- und Schenkungsteuer vom 22.06.2017
  • Wie legt die Finanzverwaltung die gesetzlichen Neuerungen  aus?
  • Aktuelle Änderungen des Erbschaft-und Schenkungssteuergesetzes

IV. Steuerstrafrecht:

  • Betriebsprüfung und Schätzung von Besteuerungsgrundlagen
  • Die Einleitung eines Steuerstrafverfahrens und ihre Folgen
  • Die tatsächliche Verständigung als Beendigung des steuerlichen Ermittlungsverfahrens und des Steuerstrafverfahrens
  • Die klassischen Verfahrensfehler in der Praxis auf der Seite der steuerlichen Beratung und auf der Seite der Finanzverwaltung

Ihre Referenten am 11.04.2018:

Prof. Dr. Jörg Knies, Bremen

Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke

 

Ihr Referententeam

Prof. Dr. Jörg Knies
Prof. Dr. Jörg Knies war im Anschluss an seine Tätigkeit als Referent bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart seit 2006 als Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg tätig. Er wechselte zum 01.01.2017 an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Er lehrt und im Bereich des Ertragsteuerrecht mit den Schwerpunkten im Einkommensteuer- und Internationales Steuerrecht
  

Joachim Vogt
Vorsteher Finanzamt Zschopau (seit 2007), Lehrbeauftragter an der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung im Fach Umsatzsteuer seit 1993.

 

Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke
Herr Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke ist als Leiter der Groß-und Konzernbetriebsprüfung mit allen wesentlichen Fragen des Unternehmenssteuerrechts befasst. Zuvor hat er als Referatsleiter im Finanzministerium Schleswig-Holstein auf Bundesebene u.a. an der Fassung des aktuellen Umwandlungssteu-ergesetzes bzw. Umwandlungssteuer-Erlasses mitgewirkt. Innerhalb und außerhalb der Finanzverwaltung referiert er zudem auf dem Gebiet der Besteu-erung von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften, des Gesellschaftsrechts, Um-wandlungssteuerrechts bzw. Internationalem Steuerrechts.

 

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Frederike Dzierzon
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