Steuerrecht SPEZIAL

Datum:
(2018/04/11) Mittwoch, 11. April 2018
Referent:
Siehe unten!
Teilnehmerkreis:
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Fachanwälte für Steuerrecht, qualifizierte Steuerfachwirte
Uhrzeit: 
09:00 Uhr  bis 17:00 Uhr
Kategorie:
Allgemeine Steuern
Alle Termine:
RDATE;VALUE=DATE:20180724,20180906,20181123

Bei der Buchung von Einzelterminen bitte direkt per E-Mail unter Dzierzon@stbv-bremen.de anmelden!

Themen für den 11.04.2018:

Teil I - Prof. Dr. Jörg Knies

Im Rahmen des Vormittags werden zunächst neue Entscheidungen des BFH zu Fragen der Betriebsaufspaltung erläutert und Fallstricke beleuchtet, die insbesondere beim Beenden der Betriebsaufspaltung zu beachten sein können. Zudem wird auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der geschlossenen Immobilienfonds und auf besondere Fragen aus dem Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung eingegangen werden. Die neue Anlage BEG zur GewSt-Erklärung 2017 findet ebenso wie das BMF-Schreiben Finanzverwaltung vom 04.04.2018 zur lohnsteuerlichen Behandlung der U?berlassung eines betrieblichen Kfz an Arbeitnehmer Beachtung. 

 

  • Rückgängigmachung eines Investitionsabzugsbetrags bei Nichtinvestition; BFH-Beschluss vom 05.02.2018 – X B 161/17
  • BMF zu Sanierungsgewinnen: Nichtanwendungserlass BMF-Schreiben vom 29.03.2018, DB 2018 S. 800 
  • BFH bestätigt seine Rechtsprechung zum Pensionsverzicht; BFH-Urteil vom 23.08.2017 – VI R 4/16, DB 2017 S. 2782 
  • Geschlossener Immobilienfonds / Veräußerung; BFH-Urteil vom 11.7.2017 – IX R 27/16, DStR 2018 S. 856, sowie vom 6.9.2016 – IX R 44/14 
  • Aktuelle Entscheidungen zur Betriebsaufspaltung; wie beispielsweise die Begründung einer Betriebsaufspaltung bei Verpachtung des Mandantenstamms eines Freiberuflers
  • BFH-Urteil vom 21.11.2017 – VIII R 17/15, DStR 2018 S. 667 
  • Die neue Anlage BEG zur GewSt- Erkla?rung 2017 
  • Rückdeckungsversicherung bei einem 4/3-Rechner BFH-Urteil vom 12.12.2017 – VIII R 9/14, DStR 2018 S. 854 
  • Übungsleiterpauschale: Abzug tatsächlicher Aufwendungen BFH-Urteil vom 20.12.2017 – III R 23/15, DB 2018 S. 867 
  • Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung; BFH-Urteil vom 06.12.2017 – VI R 41/15, BB 2018 S. 868 
  • Abzug von nachträglichen Schuldzinsen als Werbungskosten bei V+V; BFH-Urteil vom 06.12.2017 – IX R 4/17, DStR 2018 S. 518 

Teil II - Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke

Zunächst werden aktuelle Entscheidungen des EuGH, des BFH und die darauf folgende Reaktion der Finanzverwaltung zum Umsatzsteuerrecht dargestellt. 

Ist die sog. Gesamtplanrechtsprechung bei der Übertragung von Betriebsvermögen überholt?
Eine aktualisierte Darstellung der Problematik ist dringend geboten.  


Die Übertragung von Betriebsvermögen auf die nächste Generation hat bei der Erbschaft-und Schenkungsteuer ihre Tücken. Dabei steht im besonderen Blickpunkt der neue Finanzmittel- und Verwaltungsvermögenstest, bevor ermittelt werden kann, ob das zu übertragende Vermögen den Begünstigungen nach §§ 13a, 13b ErbStG unterliegt.

Der Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO bei steuerorientierten Gestaltungen stellt ein Beratungsrisiko dar. Welche Gestaltungen sind nach höchstrichterlichen Entscheidungen des BFH aber unbedenklich? 


I. Umsatzsteuer:

  • Personengesellschaften als umsatzsteuerliche Organgesellschaften
  • Nachträgliche Rechnungsberichtigung und Vorsteuerabzug
  • Vorsteueraufteilung bei Gebäudeherstellungskosten
  • Umsatzsteuersatz in Fahrschulen
  • Umsatzsteuer bei Hotelübernachtungen, Frühstück, Parkgebühren


II. Die Grenzen der Anwendung der sog. Gesamtplanrechtsprechung des BFH bei der Übertragung von Betriebsvermögen:

  • Bei der Übertragung von Einzelunternehmen und Mitunternehmeranteilen (§ 6 Abs. 3 EStG)
  • Bei Einbringungen in Personengesellschaften (§ 24 UmwStG)
  • Bei Übertragungen nach § 6 Abs. 5 EStG

III. Erbschaft- und Schenkungsteuer:

  • Der sog. Finanzmitteltest und sich anschließende Verwaltungsvermögenstest bei der Ermittlung des begünstigten Vermögens nach §§ 13a/13b ErbStG.
  • Der Teufel steckt im Detail

IV. Verfahrensrecht:

  • Der Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO
  • Überblick über Entscheidungen des BFH, in denen kein Gestaltungsmissbrauch vorliegt.


Ihre Referenten am 24.07.2018:

Prof. Dr. Jörg Knies, Bremen

Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke

 

Ihr Referententeam

Prof. Dr. Jörg Knies
Prof. Dr. Jörg Knies war im Anschluss an seine Tätigkeit als Referent bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart seit 2006 als Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg tätig. Er wechselte zum 01.01.2017 an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Er lehrt und im Bereich des Ertragsteuerrecht mit den Schwerpunkten im Einkommensteuer- und Internationales Steuerrecht
  

Joachim Vogt
Vorsteher Finanzamt Zschopau (seit 2007), Lehrbeauftragter an der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung im Fach Umsatzsteuer seit 1993.

 

Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke
Herr Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke ist als Leiter der Groß-und Konzernbetriebsprüfung mit allen wesentlichen Fragen des Unternehmenssteuerrechts befasst. Zuvor hat er als Referatsleiter im Finanzministerium Schleswig-Holstein auf Bundesebene u.a. an der Fassung des aktuellen Umwandlungssteu-ergesetzes bzw. Umwandlungssteuer-Erlasses mitgewirkt. Innerhalb und außerhalb der Finanzverwaltung referiert er zudem auf dem Gebiet der Besteu-erung von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften, des Gesellschaftsrechts, Um-wandlungssteuerrechts bzw. Internationalem Steuerrechts.

 

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